
| FR. 02.10.2009 18:00 Uhr | Auftaktveranstaltung | |||||||||||||||
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Zur Auftaktveranstaltung der Deutsch-Polnischen Kulturwoche 2009 entführt uns die polnische Pop-Rock Legende die Band LOMBARD anhand einer multimedialen Show in die Zeit des Kalten Krieges. Das Projekt ist an die junge Deutschen und Polen gerichtet und soll multimedial die Geschichte vom „Solidarność“- Aufstand bis zum Fall der Berliner Mauer, die nicht nur Deutschland sondern auch Europa geteilt hat, veranschaulichen. Die Show ist eine Verbindung von Bild und Ton, und veranschaulicht auf einzigartige Weise die Geschichte Polens seit 1981 bis in die Gegenwart. Das speziell ausgewählte Programm des Konzerts, in dem die größten Hits der Gruppe LOMBARD nicht fehlen dürften, wird mit einmaligen Filmaufnahmen, Archivmaterialien und Grafiken visuell unterstützt. Die Gruppe LOMBARD führt uns am Ort des damaligen Geschehen. Dieser lebendige Geschichtsunterricht wird zum Gedenken des Jahrestages „des Falls der Berliner Mauer” und des „Runden Tisches” stattfinden und beschreibt das „Phänomen der Solidarność”. Wer kein polnisch spricht, ist deshalb nicht zum bloßen Musikgenuss verurteilt. Die Bilder werden durch Untertitel erklärt. Eine eindringliche Art und Weise, die Geschichte des Nachbarlands Polen sinnlich zu erleben. Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie den Senat der Republik Polen |
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| SO. 18.10. 18:00 Uhr | Eröffnungsveranstaltung | |||||||||
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Die Vorstellung ist ausgebucht! Die Voranmeldung für diese Veranstaltung ist beendet. Alle freien Plätze sind belegt! Oskar Jezior 1985 geboren, begann im Alter von sechs Jahren mit dem Violinspiel, ein Jahr später folgte der erste Klavierunterricht. Schon damals entwickelte er ein besonders sensibles Gespür für Polyphonie und Dynamik. Bereits im frühen Kindesalter zeigte sich seine außergewöhnliche musikalische Begabung. Im Alter von fünfzehn Jahren nahm er als jüngster Musikstudent Bremens ein Violinstudium an der Hochschule für Künste Bremen in der Klasse von Josef Bayerlein auf. Zu seinen Klavierpädagogen gehörten Siegrid Meister und Karl-Heinz Kämmerling. Zur Zeit studiert er an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover bei Krzysztof Wegrzyn im Fach Violine und bei Matti Raekallio im Fach Klavier. Mit seinem Klavierabend gibt der junge Pianist einen musikalischen Auftritt. Grußwort Uwe Schünemann Niedersächsischer Minister für Inneres, Sport und Integration Inge Kükelhan Bürgermeisterin der Stadt Braunschweig Andrzej Osiak Generalkonsul der Republik Polen in Hamburg |
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| MO. 19.10. 16:30Uhr/17:30 Uhr | Führung auf der Quadrigaplattform | ||||||||||||||||||
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In einem Vortrag, unterstützt durch zahlreiche Bilder, wird die symbolische Bedeutung und die wechselhafte Geschichte der beiden Braunschweiger Schlossquadrigen im 19. und im 20. Jahrhundert vorgestellt. Untrennbar mit dem Schicksal des Braunschweiger Schlosses verknüpft, gingen die Reste der 2. Quadriga ebenso wie das Schloss 1960 endgültig verloren. Erst der außergewöhnliche Fall, dass ein privater Investor ein Einkaufszentrum auf dem Gelände des Braunschweiger ‚Schlossparks’ bauen wollte, erweckte das Schloss und damit auch die Quadriga 2005 - 2008 zu neuem Leben. In Komorniki, westlich von Poznań (Posen), fand sich nach langer Suche die geeignete Bronzekunstgießerei DBA Emil Kosicki, die im Herbst 2008 die neue, dritte Braunschweiger Quadriga an den Stifter, die Richard Borek Stiftung, und an die Stadt Braunschweig als Beschenktem übergeben konnte. |
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| DI. 20.10. 10:00 Uhr | “Auf den Spuren der Vergangenheit” | ||||||||||||
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Geschichtlicher Vortrag und historische Führung für Schülergruppen aus Braunschweig . Dieser Vortrag ist ein spezielles Angebot für Schülergruppen aus Braunschweig. Er beschreibt die Situation der Minderheiten aus Osteuropa gegen Ende und nach dem Zweiten Weltkrieg in Braunschweig. Mehr Informationen zu unserer Arbeit finden Sie auf unserer Internetseite: www.gedenkstaette-friedenskapelle.de |
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| DI. 20.10. 19:00 Uhr | Polska Love Serenade | |||||||||||||||
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Kurz vor Weihnachten begegnen sich zwei junge Deutsche in Polen. Der Junganwalt Max recherchiert im Auftrag seines Vaters nach ehemals "deutschem" Grund und Boden. Die Studentin Anna will sich gezielt ihr Auto klauen lassen. Obwohl sich die Sympathie füreinander in deutlichen Grenzen hält, setzen die beiden ihre Reise gemeinsam fort und Überwinden nicht nur ihre gegenseitigen Vorurteile. Mit ihrem Spielfilmdebüt liefert Monika Anna Wojtyllo ein politisch unkorrektes Roadmovie, das nicht nur Landesnachbarn auf einer breiten Wodkabasis vereint, sondern auch die Weihnachtsgeschichte neu interpretiert. Selten waren kulturelle Vorurteile so unterhaltsam! Eintritt 7 €,-, 5 €,- / Ermäßigung * * für Mitglieder des Deutsch-Polnischen Kulturvereins |
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| MI.21.10 19:00 Uhr | „Polen entdecken!“ - Literarische und visuelle Reise durch Polen | |||||||||||||||
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Dr. Matthias Kneip ist Schriftsteller und Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt sowie gefragter Polenreferent und zählt zu den bekanntesten Mittlern seiner Generation im deutsch-polnischen Kulturaustausch. Sein literarisches Werk wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kulturförderpreis der Stadt Regensburg (2001). Unter dem Titel „Polen entdecken!“ wird er Auszüge aus seinen Büchern „Polenreise. Orte, die ein Land erzählen“ sowie „Grundsteine im Gepäck. Begegnungen mit Polen“ lesen und die Texte mit Bildern untermalen. In seinen Werken vermittelt Kneip ein einfühlsames Porträt des Landes, indem er in humorvollen, aber auch feinsinnigen und liebevollen Texten seine Erfahrungen als Deutscher in Polen beschreibt. Typische, aber auch witzige Szenen des polnischen Alltags finden sich darin ebenso wieder wie kurzweilige Impressionen von Städten wie Danzig, Breslau oder Krakau. |
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| DO.22.10 8:30/11:30 Uhr | „Grundsteine im Gepäck“ | ||||||||||||
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Ein spezielles Angebot für Schülergruppen aus Braunschweig soll das Nachbarland Polen bekannter machen und näher bringen. Durch die Herkunft seiner Familie aus dem deutsch polnischen Grenzland wuchs Dr. Matthias Kneip schon als Kind mit deutschen und polnischen Traditionen zu Hause auf, ohne aber die Geschichte seiner Eltern zunächst weiter zu hinterfragen. Erst spät begibt er sich auf die Suche nach den Ursachen für seinen "Grenzfall", reist mit Eltern und Großeltern in die ehemals deutschen Gebiete Oberschlesiens, um schließlich dortzubleiben, weil dieses für ihn fremde und doch nicht fremde Land seine Neugier geweckt hat. |
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| DO. 22.10 19:00 Uhr | „Polen und Deutschland in schwerer See“ | ||||||||||||
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Es ist uns gelungen, den bekannten polnischen Journalisten und Publizisten Adam Krzemiński für einem Diskussionsabend unter dem Titel „Polen und Deutschland in schwerer See“ zu gewinnen. Der Publizist und ehemalige Herausgeber des Deutsch-Polnischen Magazines DIALOG stellt bei der Veranstaltung die aktuelle politische Situation in Polen dar und wird gleichzeitig an dem Abend belegen, dass die Darstellung politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen auch unterhaltsam sein kann! Adam Krzemiński Der Germanist war Gastredakteur der Wochenzeitung »Die Zeit« und gilt als exzellenter Fachmann für deutsch-polnische Beziehungen. Er ist Redakteur des Nachrichtenmagazins »Polityka« und Autor von Drehbüchern und Essays. Für sein Engagement innerhalb der deutsch-polnischen Verständigung wurde er 1999 mit dem Großen Bundesverdienstkreuz geehrt. 2006 erhielt er den Viadrina-Preis der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. |
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| SA. 24.10 19:00 Uhr | Deutsch-Polnisches Jugendjazzorchester | ||||||||||||||||||
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Das Deutsch-Polnische Jugendjazzorchester pflegt eine außerordentliche musikalische Zwiesprache und praktiziert die Völkerverständigung in einer besonders vitalen, kommunikativen und mitreißenden Art. Das Orchester tourt seit vielen Jahren sehr erfolgreich allerorts mit seinem frischen und abwechslungsreichen Programm zwischen Swing, Avantgarde, Latin und Rock. Auch zum Konzert in Braunschweig wird die Big Band, die vom Landesmusikrat Niedersachsen getragen wird, für mächtig Wind sorgen. Nicht nur weil ein Teil der niedersächsischen Musiker aus der Landes-Big-Band „Wind Machine“ entliehen ist, sondern gerade wegen der Spannung und Aufregung, die in einem solchen Projekt stecken, welches jährlich mit einzigartigen Konzertreisen durch Deutschland und Polen verbunden ist. Das Publikum in Braunschweig darf sich also auf einen außergewöhnlichen musikalischen Dialog freuen, in dem der Jazz seine Internationalität und seine verbindende Kraft jenseits aller Sprachbarrieren beweist. Teil des Programms ist eine von der in Würzburg lebenden Komponistin Sylwia Bialas erstellte Auftragskomposition unter Verwendung von Jan Jakub Kolskis „Jasminum“. |
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| SO. 25.10 18:00 Uhr | STEFFEN MOELLER „Viva Polonia! - one-man comedy” | |||||||||||||||
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Steffen Möller kommt wieder! Aufgrund der großen Nachfrage bei seinem letzten Auftritt in Braunschweig zum Abschluss der Deutsch-Polnischen Kulturwoche in Braunschweig kommt der bekannte Kabarettist Steffen Möller am letzten Sonntag, den 28. Februar 2010 um 18.00 Uhr mit einem Zusatzauftritt und einer exklusiven Show „Viva Polonia! – one-man comedy“ nach Vechelde! Die Veranstaltung findet im großen Saal des Bürgerzentrums der Gemeinde Vechelde in der Hildesheimer Straße 5 statt. Veranstalter sind die Gemeinde Vechelde und der Deutsch-Polnische Kulturverein Braunschweig e.V.. NEU! Die Veranstaltung mit Steffen Möller am 28.02.2010 in Vechelde ist bereits ausverkauft! In Planung ist eine Zusatzveranstaltung am 1.03.2010 um 19.00 Uhr (Bürgerzentrum in Vechelde). Ansprechpartnerin für Informationen und Kartenbestellung: Frau Anne Behnen Tel.: 05302-802 273 Mail: gemeinde.a.behnen@vechelde.de Steffen Möller wurde 1968 in Wuppertal geboren und war bereits im Schulkabarett (zusammen mit Christoph Maria Herbst) aktiv. Nach seinem Schulabschluss ging er zum Studium der Theologie und Philosophie an die Freie Universität Berlin. Für einen Polnisch- Sprachkurs verschlug es ihn nach Krakau. Steffen Möller lebt seit 1994 „freiwillig“ in Polen und ist dort mittlerweile zum zweitbekanntesten Deutschen avanciert - gleich nach dem Papst! Den preisgekrönten Kabarettisten kennt heute jeder Pole. Mit „Viva Polonia“ ist ihm ein Länder übergreifender Bestseller gelungen. Und eben dieses „Viva Polonia“ bringt er in einer exklusiven Show zum Abschluss der dt.-poln. Kulturwoche in Braunschweig. Für seine Verdienste um das deutsch-polnische Verhältnis erhielt er 2005 das Bundesverdienstkreuz. NOWY JAZZ QUARTET Marcel Reginatto – bariton und alto sax José L. Gavira – bassflöte Raimund Zacher – gitarre Heinrich Römisch – bass Im Repertoire des Quartetts finden sich sowohl Neubearbeitungen alter Jazz Klassiker aus verschiedenen Epochen der Jazzgeschichte, wie auch auch Stücke aus der lateinamerikanischen Musiktradition (Bossa Nova, Tango). Die Musik von NOWY JAZZ QUARTET erhält ihren authentischen und eigenen Charakter durch die verschiedenen Temperamente und Mentalitäten der einzelnen Bandmitglieder und deren unterschiedliche Herkunft. Raimund Zacher und Heinrich Römisch sind in Schlesien geboren und aufgewachsen, José L. Gavira kommt aus Andalusien und Marcel Reginatto ist ein Kolumbianer der in New York aufwuchs. |
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